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Biologischer Anbau am Bio-Bauernhof Vill

Wir arbeiten nach dem Motto: „Wir haben die Erde von unseren Kindern geliehen“

Unser Hof wurde im 11. Jahrhundert das erste Mal erwähnt als Hof am Sand, da er am Schlandraunbach lag. Der Heilige Nepomuk in der Kapelle vor unserem Tor bezeugt dies. Im 16. Jahrhundert kaufte der Richter Steinberger den Hof am Sand und gab ihm seinen Namen. Wir, von der Familie Vill, bewirtschaften den Hof nun in der vierten Generation und deshalb haben wir uns entschlossen, den Hofnamen zu ändern. Nepomuk

Der 6,5 Hektar große Bauernhof wird in den 60er Jahren wie überall im Mittel- und Untervinschgau auf Obstanbau umgestellt.
Unser Hof liegt mitten im alten Dorfkern von Schlanders.
Unsere Wiesen hingegen breiten sich am südlichen Dorfrand aus. Nach einer schrittweisen Umstellung von 1985 bis 1989 wird er seither nach biologisch-dynamischen Richtlinien bewirtschaftet. Das bedeutet, dass er ohne chemische Hilfsstoffe bearbeitet wird. Der biologisch-dynamische Anbau gründet auf den Ideen von Rudolf Steiner, dem Begründer der Waldorfpädagogik, die er in seinem Werk „Landwirtschaftlicher Kurs“ dargelegt hat. Daran halten sich die DEMETER-Richtlinien. Diese beinhalten die Anwendung von Präparaten, die wie homöopathische Mittel für den Boden und die Pflanzen wirken. Die kosmischen Rhythmen spielen weiter eine sehr entscheidende Rolle in der Bewirtschaftung der Felder.

Als 1995 eine Generalsanierung des Hauses bevorstand, überlegten wir, ob wir nicht einen Teil zu Ferienwohnungen für den Urlaub auf dem Bauernhof ausbauen sollten. Es wurde ein weiteres Standbein für uns.
Wir restaurierten das ganze Haus nach baubiologischen Gesichtspunkten. Die Fassade wurde mit Kalk behandelt und die darunter gefundenen Fresken wurden neu gemalt. Die Betten sind in allen  Ferienwohnungen aus Schafwolle und die Überzüge aus biologischer Baumwolle.

1999 kamen als dritter Betriebszweig die Pferde dazu. Seither ist der Bio-Reiterhof Vill auch ein Reiterhof und wird in der Broschüre „Reiten in Südtirol“ geführt.
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